Auch schwerste Lasten steuern die SCHOLPP-Mitarbeiter mit Hilfe modernster Technik immer präzise.

EnBW

Kohlekraftwerk

Das Rheinhafen-Dampfkraftwerk (RDK) des Energieversorgers EnBW in Karlsruhe ist ein traditioneller Standort zur Erzeugung von Strom und Fernwärme. In einem Zeitraum von 4 Jahren wurde ein neuer, hochmoderner steinkohlebefeuerter Kraftwerksblock (RDK 8) mit einer elektrischen Bruttoleistung von 912 MW errichtet. Die Kohle wird per Schiff und per Bahn angeliefert und auf Kohlehalden gelagert. Von dort wird sie über Förderbänder zu den Kohlebunkern im Kesselhaus von RDK 8 transportiert. Damit der Nachschub nicht ins Stocken gerät, hat SCHOLPP im Unterauftrag von Züblin Stahlbau zwei moderne Kohlebandbrückenteile eingebracht. Die 78 Meter langen Brückenteile brachten jeweils 180 Tonnen auf die Waage beziehungsweise an den Kran. Was beim Einbringen besonders wichtig war: die exakte Bemessung der Neigung des ersten Brückenteils. Der Winkel musste exakt stimmen, damit der zweite Hub maßgerecht erfolgen konnte. Nur so konnten die Haltebolzen sicher in die Halterung eingeschoben werden und Schäden am ersten Brückenteil vermieden werden.

Sechs Monate später folgte der Auftrag zwei weitere Brückenteile unter den gleichen kniffligen Bedingungen einzubringen. Eines der Brückenbandteile war 168 Tonnen schwer und 78 Meter lang. Das andere war 62 Meter lang und brachte 105 Tonnen auf die Waage.

Kurzübersicht:

Einbringung von vier Kohlebandbrücken für das EnBW Rheinhafen-Dampfkraftwerk in Karlsruhe, im Auftrag der Züblin Stahlbau GmbH.

Eingesetzte Technik:

Hydraulikgeländekrane: S-HK 700 mit Hauptmast, S-HK 650 mit Hauptmast und Superlift.

Besonderheiten:

Passgenauer Einhub in bestimmten Neigungswinkel.