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TECHNIKENTWICKLUNG IN 60 JAHREN

In der Firmengeschichte von SCHOLPP hat sich die eingesetzte Technik immer weiterentwickelt. Unverändert blieb aber ihr Zweck: Die bestmögliche Leistung für unsere Kunden zu bieten.

Die Anfänge – Krane auf LKW-Basis
Bereits 1956 hatte Alfred Scholpp seinen ersten Autokran entwickelt – den KS 36. Alfred Scholpp hatte ihn als Handskizze definiert und ging mit dieser Konstruktionszeichnung zum Fahrzeughersteller Kässbohrer nach Ulm. So entstand 1956 der erste Autokran von SCHOLPP.

Die 60er Jahre – Teleskopkran aus Amerika
1965 importierte SCHOLPP den ersten Teleskopkran aus den USA: den Grove TM 225. Die beiden Teleskopsegmente seines Auslegers ließen sich hydraulisch aus- und einfahren. Diese Innovation verkürzte die Rüstzeiten im Vergleich zu einer manuellen Einstellung von mehreren Stunden auf wenige Minuten. Eine Vorführung in den USA überzeugte Alfred Scholpp so, dass er den Kran kaufte und in der betriebseigenen Werkstatt an die deutschen Zulassungsvorschriften anpassen ließ. Mittlerweile ist der Grove TM 225 im Technikmuseum in Sinsheim zu bestaunen.

Die 70er Jahre – erste Tandemeinsätze
1972 kam der erste 80-Tonner auf 6-Achs-Chassis und mit einem „sagenhaften“ 32 Meter langen Mast. Bedenkt man, dass ein 80-Tonner heute problemlos einen 50 Meter und mehr teleskopiert und dabei auf 4 Achsen 48 Tonnen auf die Waage bringt, dann erkennt man den gewaltigen technischen Fortschritt der Kranentwicklung. Höhere Gewichte bedingten größere Geräte, oftmals waren „Tandemeinsätze“ notwendig, also Einsätze mit zwei Kranen gleichzeitig, um Probleme zu „beheben“.

Die 80er Jahre – Durchbruch für Liebherr
Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre wurde der Kranmarkt stark von Gottwald und Krupp aber mehr noch vom „Newcomer“ Liebherr geprägt. 1980 hatte SCHOLPP den ersten Liebherr LT 1200, einen 200-Tonner auf 8-Achs-Chassis mit 50-m-Ausleger. „Der Größte im Ländle“ war der Claim und das Motto der Pressekonferenz. Dann ging es Schlag auf Schlag: 1983 kam der Liebherr LT 1300 als 300 Tonner auf den Markt und 1988 war ein vorläufiger Höhepunkt mit dem 400 Tonner, dem LTM 1400 erreicht. Dieser Kran gilt bereits heute als „Kran-Klassiker“.

Die 90er Jahre – jetzt kommt's dick
In den 90ern wurden die technischen Konzepte verfeinert. Neue, hochfeste Stahlsorten, gesetzliche Vorschriften bei Achslasten, Gesamtgewichten und Einschränkungen bei Fahrgenehmigungen sorgten für Bewegung. Ausleger wurden durch hochfesten Naxtra-Stahl leichter und länger. Die Hydraulik und die Kran-Steuerung wurden optimiert. Außerdem entstand 1996 eine neue Kran-Klasse: der City-Kran. Und wieder war es SCHOLPP, der dieses Konzept erkannte und erfolgreich einsetzte: Kompakteste Abmessungen bei optimaler Leistung ohne separaten Ballasttransport.

Heute – SCHOLPP bleibt Technikvorreiter
Einige der Hightech-Kranhersteller des 21.Jahrhunderts, wie Liebherr, Terex-Demag, Grove und Tadano-Faun gehörten schon vor 50 Jahren zu den Pionieren der Branche. Am Ehrgeiz, immer leistungsfähigere Geräte zu bauen, sowie an der Notwendigkeit, gemeinsam am Tisch und im Dialog die Marktanforderungen zu erkennen und zu diskutieren, hat sich bis heute nichts geändert. So ist SCHOLPP bis heute der Partner, der die innovativsten Krane oder andere Neuentwicklungen meist als Erster einsetzt und damit größtmöglichen Kundennutzen bietet.

Die Kleinen ganz groß SCHOLPP-Minikrane
Inzwischen haben wir unsere Kranflotte durch unsere neuen Minikrane erweitert. Hiermit können wir noch besser ein größeres Kundenumfeld bedienen. Wo immer der Zugang eng oder der Arbeitsbereich beschränkt ist, sind unsere Minikrane die perfekte Lösung, Hubarbeiten ohne viel Aufwand, schnell und trotzdem präzise, sicher und kostensparend durchzuführen.

Noch mehr Sicherheit? Noch mehr Flexibilität? VarioBase® ist die Lösung.
Bei einem beengten Arbeitsumfeld unter erschwerten Bedingungen können manchmal die Abstützungen des Mobilkrans nicht ganz ausgefahren werden. Für uns kein Problem, denn mit VarioBase® von LIEBHEERR haben wir die Lösung. Durch VarioBase® können wir jetzt noch sicherere und flexiblere Kraneinsätze durchführen. Weitere Vorteile sind höhere Traglasten und die Vergrößerung des Arbeitsbereichs. Schauen Sie sich auch gerne hierzu unser Video von LIEBHERR auf YouTube an.

HOCH – WEIT – SCHNELL! Liebherr Mobilkran 140
Mit dem neuen Liebherr Mobilkran 140 (S-TK 250) zählt SCHOLPP wieder einmal mehr zu den Technikvorreitern. Dieser Gigant ist nämlich einer der ersten in seiner Klasse in Baden Württemberg. Dank seiner extremen Flexibilität und enormen Leistungsstärke ist der neue S-TK 250 besonders für Arbeitseinsätze in großer Höhe geeignet. Dabei benötigt er nur minimalen Aufstellraum. Sein neues Auslegerkonzept VarioJib ermöglicht gleich zwei Betriebsmodi – Katzmodus – Wippmodus.

Die Technik in unserem Fuhrpark ist immer up to date.


Der „erste“ Kranfahrer: Alfred Scholpp
Schon immer eine SCHOLPP-Spezialität: Baracken komplett versetzen
Der erste SCHOLPP-Autokran
Die erste SCHOLPP-Niederlassung in Stuttgart, Neckarstraße 208
Die Titelseite der SCHOLPP-Hauszeitschrift radius zeigt 1965 den ersten Teleskopkran in Europa
Damals sicher einer der Größten: der 82-Tonnen-Gitterkran von SCHOLPP
Setzen von Betonfertigteilen und Raumzellen durch SCHOLPP-Krane
Montage eines Pavillons mit vorgefertigten Teilen mit Hilfe eines SCHOLPP-Krans
SCHOLPP transportiert „Starkstrom“ mit der legendären Kaelble
SCHOLPP-Doppel-Hub: Umschlag eines 100 Tonnen schweren Trafos
Vielrädrig: die Titan Zugmaschine mit Achslinien von SCHOLPP
Eindeutig: 1980 war der SCHOLPP HK 200 der Größte im Ländle
Premiere: Erster Einsatz des SCHOLPP HK 300 im Hafen Stuttgart
SCHOLPP Schwertransport: 215 Tonnen schweres Turbinenlaufrad für Brasilien
Raumgreifend: SCHOLPP Megatransport
Museumsreif: Die Concord wird mit der Hilfe von SCHOLPP ins Technikmuseum Sinsheim transportiert
Einsatz im SCHOLPP-Jubiläumsjahr 2006: Großer Hub auf der Neuen Messe Stuttgart